Nationale Klimaschutzinitiative Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Auch unser Projekt "Bau einer LED-Flutlichtanlage" mit der Projektnummer 67K28344 (LZ: 01.04.2024 - 31.05.2025) wurde von der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. https://www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
Nach etlichen (erfolgreichen und gescheiterten) Förderanträgen und deren Korrekturen, Verwaltungsstolpersteinen, Planungssitzungen und Vorgesprächen war es endlich soweit.
U.a. mit zugesagten Fördermitteln des Landessportbundes Niedersachsen, noch ausstehender Förderung der Z.U.G. in Berlin, der Aufnahme eines Bauspardarlehens und Spenden unserer Mitglieder und Förderer konnten wir die Finanzierung der Flutlichtanlage weitgehend sicherstellen.
Den Bau realisierten wir mit unserem Partner, der Enercity Hannover.
Am 03.06.2024 im frühen Morgengrauen begann deren Subunternehmer, die KLH Hannover
mit den ersten Erdarbeiten. Eine Firma, die wir nur weiterempfehlen können, da Sie uns über alle Bauphasen kompetent und zuverlässig begleitet hat und mit deren Mitarbeitern eine sehr angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit herrschte.
Zunächst mal mussten Kanäle für die neue Erdverkabelung gezogen und die Mastgruben vorbereitet werden. Dies gestaltete sich teilweise einfach durch den Einsatz einer Erdfräse, teilweise aber schwierig, dann musste der Bagger ran. Der Boden gab halt an einigen Stellen Dinge her, die die letzten 40 Jahre in Vergessenheit gerieten. Naja, unsere Altvorderen hatten uns vorgewarnt...
Anschlissend wurde die Verkabelung eingebracht und die Verfüllung vorgenommen.
Bis hier verlief alles nach Plan. Dann erfolgte bedauerlicherweise erstmal ein Baustopp.
Es fehlte leider noch das "Go" seitens des Bauamtes Peine zum Aufstellen der Masten. Nach "gefühlt 35" eingereichten, fremdgeprüften und schliesslich für gut befundenen Mast- und Fundamentstatiken, bekamen wir aber auch hierzu die Genehmigung (hierzu noch ein Danke an unsere Sachbearbeiterin für Ihre Geduld und Mitarbeit). Durch die Verzögerungen und die anstehende Stadtmeisterschaft konnten wir die Arbeiten dann aber erst am 22.07.2024 fortsetzen.
Nun wurden die Fundamente für die Masten gesetzt. Auch hier gab es Verzögerungen, da der Betonmischer an einem nieseligen Morgen die hintere Auffahrt zum Platz nicht nehmen konnte. Er rutschte permanent weg. Vielleicht glücklicherweise, da der Platz auf Grund des Gewichtes des LKW und auf Grund der Nässe an diesem Tag vielleicht stärkeren Schaden genommen hätte. Ein paar trockene Tage später und nachdem wir die Auffahrt von einer dicken Erdschicht befreit hatten, unter der wir wundersamer Weise Rasensteine vorfanden, war es nun auch für den Betonmischer kein Problem mehr seine Arbeit zu verrichten. Anschliessend erfolgte die Installation der Fluter und Lichttechnik, so daß wir am Dienstag, den 06.08.2024 die Anlage in Betrieb nehmen konnten.
Zeitgleich haben wir die letzten verbliebenen 3 Alt-Masten zurückgebaut und sowohl deren Fundamente, als auch die der bereits im September letzten Jahres abgerissenen 2 Alt-Masten.
Hier war fast ausschließlich unser 2. Vorsitzender Kurt Hollemann unermüdlich am Steineklopfen, zumal ihm noch 2 Mal das Hammerwerk mit Hydraulikproblemen ausfiel.
Ein Grosser Dank geht von unserer Seite an unsere beiden fleissigen Helfer Andreas Mörs und René Klinschewski, die uns in allen Arbeiten tatkräftig unterstützt haben und ohne deren Hilfe wir den Zeitplan nicht hätten einhalten können.
Bedanken möchten wir uns auch bei Patrick Preusker, der uns immer wieder seinen Hoflader und einen Anhänger zur Verfügung stellte und sich zudem um den Abtransport des Bauschutts kümmerte.
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